Chronik
Alles begann als ein Handvoll Gurtiser zusammen kam um eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Ihr Motto war dabei:
„Hilf dem Nächsten in der Not“
Deshalb kamen 30 freiwillige Mitglieder am 11. Dezember 1932 im Schulhaus in Gurtis zusammen und wählten JOSEF ADAM GEIGER zum ersten Kommandanten,
Oskar GEIGER zum Stellvertreter, Peter SKALETT zum Schriftführer und zum Zugskommandanten Rudolf GEIGER.
1933 wurde von der Gemeinde Nenzing die erste Handspritzpumpe angeschafft.
1934 nach vorherigem Antrag bekam man dazu eine Karre und 1937 wurde eine zweite Pumpe mit Karre bereitgestellt.
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Für die Zeit des 2. Weltkrieges von 1938 bis 1948 liegen uns leider keine Protokolle vor.
In den 50 er Jahren konnte dann erstmals eine Motorpumpe angeschafft werden. (Alte TS)
1953 übernimmt Robert Geiger das Amt des Kommandanten. Er kommt bedauerlicherweise am 12. Dezember 1963 durch einen tragischen Unfall ums Leben.
Daraufhin wählt man bei der Jahreshauptversammlung am 21.12.1963 den 20 jährigen Gebhard Geiger, der zu seiner Zeit - wie er erst später erfuhr -,
der jüngste Kommandant Österreichs war.

Ein erster Höhepunkt unserer Vergangeheit war die am 31. Mai 1964 abgehaltene erste Kreisübung in Gurtis.
Mit 5 Wehren und 110 Mann war es eine erfolgreiche Übung der Ortsfeuerwehren Gurtis, Frastanz, Motten, Nenzing, Werksfeuerwehr Ganahl und Göfis.
Aus dem Protokollbuch:
„ Das Brandobjekt wurde ins Mokabill zu dem Hause Konzett verlegt. Es ging um die Rettung einer Person im Brand. Es wurden ca. 800m Schlauch verlegt,
Gurtis war die erste Feuerwehr bei der Wasserentnahmestelle und verlegte ca. 80-100m Schlauch, wonach sich die anderen Feuerwehren je nach Eintreffen hintereinander einschalteten.
Es ging alles sehr gut in wenigen Minuten war das Wasser beim Brandobjekt.“
1963 wurden 11 Uniformen bei der Gemeinde beantragt und abgelehnt.
Damit gab man sich in Gurtis aber nicht zufrieden und an einem Sonntag stürmte man mit 10 Mann der OF das Haus des Bürgermeisters in Nenzing,
um zu drohen, dass falls man keine Uniformen bekäme, alle aus der Feuerwehr austreten würden. Die Geschichte nahm schließlich doch ein positives Ende,
und die Männer bekamen ihre Uniformen.
1964 erreichte die OF Gurtis mit einer Wettkampfgruppe das Leistungsabzeichen in Bronze und 1965 in Vandans sogar das Leistungsabzeichen in Silber.
1967 wurde die Wasserversorgung von Gurtis erneuert und zugleich wurden 9 Hydranten gesetzt.
1970 gab es einen Großeinsatz in Gurtis - das Gasthaus Gurtisspitze war in Vollbrand geraten.
Durch schnelles Eingreifen und nachbarliche Hilfe gelang es der OF Gurtis den Brand unter Kontrolle zu bringen und den Schaden auf das Brandobjekt einzugrenzen.
Das Gasthaus brannte zwar bis auf den Saal komplett ab, benachbarte Häuser wurden jedoch gut geschützt und damit wurde eine größere Katastrophe verhindert.
1972 ist von der Gemeinde eine Sirene angeschafft und auf dem Dach der damaligen Postgarage montiert worden.
Im August 1975 konnte der Brand im Stall Franz Walter im Loch durch schnelles Eingreifen unserer Feuerwehr sicher unter Kontrolle gebracht werden.
Am 22. Dezember 1975 gab es erneut einen Brandalarm im Dachgeschoss des Gasthofs „Gurtisspitze“
Durch rasches Handeln unserer Feuerwehr und mit nachbarlicher Löschhilfe durch die Ortsfeuerwehren Nenzing, Frastanz und Motten
wurde auch dieses Feuer schnell und effektiv eingedämmt.
1980 begann man mit dem Bau des Gerätehauses.
1984 konnte das KLF Land Rover 109, das im Besitz der FW Bludenz war, bei uns in betrieb genommen werden.

1986 wurde in Eigenregie ein Anhänger für die Pumpe Rotax TS6 angefertigt.

1994 gab es den letzten großen Brandeinsatz.
Im Höfle standen das Seeberger- sowie das Bertschhaus im Vollbrand. Die OF Nenzing, Motten, Frastanz, Göfis und Satteins leisteten hierbei Löschhilfe,
sodass insgesamt 174 Wehrmänner 634 Stunden im Brandeinsatz waren.
1999 konnte das TLFA4000 Steyer angeschafft werden.

2002 gründete man die 60. Jugendfeuerwehr in Gurtis, bei der auch LH Sausgruber anwesend war.
2007 wurde eine neue Pumpe (TS12) Rosenbauer FOX3 sowie ein neuer Anhänger für die Pumpe sowie Schlauch und Arbeitsmaterial angeschafft.
Am 13. Oktober 2007 konnte bei der 75 Jahrfeier durch Bischof Elmar Fischer sowie Dekan Hubert Lenz die neue Pumpe, der Anhänger sowie das Festzelt gesegnet werden.

Im Jahre 2010 verabschiedeten wir uns von unseren beiden Fahrzeugen, Steyer TLFA4000 und KLF Land Rover 109,
zugleich begrüssten wir 2 neue Fahrzeuge in unseren Reihen.
zu den FAHRZEUGEN
Kommandanten:
1932-1953 Josef Adam GEIGER
1953-1963 Robert GEIGER
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1963-1977 Gebhard GEIGER
1977-1980 Peter MÜLLER
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2001-2003 Ronald MEDL
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2003-2007 Hubert PASQUALINI
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1980-1995 Josef GEIGER
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2007- ……. Martin JUSSEL
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1995-2001 Bernhard GEIGER
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